Satzung

Stand: 5. März 2010

I Name und Sitz

§ 1

Der Schwimmverein Neptun Erkenschwick e. V. ist ein Amateursportverein im Sinne der Re­geln der Internationalen Sportverbände, hier besonders des Internationalen Schwimmverban­des (FINA).

Gründungstag ist der 15. Januar 1933.

Sitz des Vereins ist Oer-Erkenschwick.

 

II Zweck

§ 2

Der Schwimmverein Neptun Erkenschwick e. V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar ge­meinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abga­ben­ordnung.

Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports, insbesondere des Schwimmsportes.

Dafür strebt er an:

a) den pflichtmäßigen Sportunterricht an allen Schulen
b) Verbessern und vermehren der Sportstätten, insbesondere der Schwimmstätten
c) Pflege und Weiterentwicklung des Sports, insbesondere des Schwimmens, Springens, Was­serballspiels, Synchronschwimmen und Rettungsschwimmens nach festgelegten Regeln
d) Verbindung mit gleichstrebenden Vereinen und Verbänden des In- und Auslandes.

§ 3

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Die Inhaber von Vereinsämtern üben ihre Tätigkeit grundsätzlich ehrenamtlich aus. Zuwendungen im Rahmen des § 3 Nr. 26 a EStG und die Zahlung von sonstigen Aufwandsentschädigungen insbes. Für Reise-, Telefon-, Büromaterial- und sonstigen Bürokosten sind hiervon nicht betroffen. Diese können (auch) als angemessene Pauschale gezahlt werden.

Einzelheiten werden durch Beschluss des Vorstandes geregelt.

§ 4

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 5

Der Schwimmverein Neptun Erkenschwick e. V. ist frei von parteilichen, wirt­schaftli­chen, rassischen und religiösen Bindungen.

§ 6

Die Jugend-, Geschäfts- und Ehrenordnung ist ein Teil der Satzung des Vereins.
Der Verein schließt sich den jeweiligen Fachverbänden des Landessportbundes NW an.

Der Vorstand erkennt die Satzung derjenigen Fachverbände an, denen seine Abteilungen mit ihren Mitgliedern angeschlossen sind. Die Mitgliedschaft in den Abteilungen zieht automatisch die Mitgliedschaft in den Fachverbänden nach sich, denen die Abtei­lung als Mitglied angehört.

 

III Mitgliedschaft

§ 7

Die Mitgliedschaft kann nach Vorlage eines unterschriebenen Aufnahmeantrages erworben werden. Bei Jugendlichen unter 18 Jahren ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter notwendig.

Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Gegen die Ablehnung ist kein Rechtsmittel gegeben.

Mit der Aufnahme in den Verein erkennt das Mitglied die Satzung als bindend für sich an.

§ 8

Als Mitglieder werden geführt:

a) Mitglieder
b) Ehrenmitglieder
c) Jugendmitglieder

Alle Mitglieder haben Anspruch auf Förderung ihrer Belange durch den Verein und das Recht, an allen Angeboten des Vereins teilzunehmen.

Sie haben die Pflicht, den Verein bei Erfüllung aller Aufgaben zu unterstützen, die Be­schlüsse der Mitgliederversammlung zu beachten und auszuführen. Der von der Mitgliederversammlung festgesetzte Beitrag ist nach den Bestimmungen der Satzung zu entrichten. Den Auflagen und Anweisungen des Vorstandes oder dessen Beauftragten ist nachzukommen.

Zur Stimmabgabe bei Mitgliederversammlungen sind alle Mitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr berechtigt. Diese haben das aktive und passive Wahlrecht. Jedes Mitglied hat nur eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden, eine Übertragung ist nicht zulässig.

Jugendmitglieder sind alle Mitglieder vor Vollendung des 18. Lebensjahres. Näheres regelt die Jugendordnung.

Ehrenmitglieder werden entsprechend der Ehrenordnung des Vereins ernannt. Die Ehrenmitglieder haben alle Rechte eines Mitgliedes, sind jedoch von der Beitragszahlung befreit.

§ 9

Die Mitgliedschaft endet durch

a) Austrittserklärung
b) Tod
c) Ausschluß
d) Auflösung des Vereins.

§ 10

Eine Austrittserklärung ist nur zum Ende des jeweiligen Geschäftsjahres möglich; sie muß spätestens sechs Wochen vor Ablauf des Geschäftsjahres schriftlich an den Vorstand erfolgen.

Ein Ausschluß kann auf Grund eines schriftlichen und begründeten Antrages durch Beschluß des Vorstandes, der nach mündlicher Verhandlung ergeht, erfolgen. Antragsberechtigt ist jedes Mitglied oder Organ des Vereins.

Zur Verhandlung ist der Angeschuldigte unter Beifügung des eingegangenen Antrages zu laden. Die Ladungsfrist beträgt eine Woche. Erscheint der Beschuldigte trotz ordnungsgemäßer Ladung nicht, so kann in seiner Abwesenheit entschieden werden.

Die Entscheidung ist schriftlich niederzulegen, mit einer Begründung zu versehen und vom Vorsitzenden und einem weiteren Mitglied des Vorstandes zu unterzeichnen. Die Entscheidung ist dem Betroffenen zuzustellen.

Im Falle des Ausschlusses ist dem jeweiligen Fachverband eine Durchschrift der Entscheidung zu übersenden.

Gegen die Entscheidung ist Berufung beim Ehrenrat zulässig.

§ 11

Bei einer Austrittserklärung des Mitgliedes bzw. der Zustellung des Ausschlußbescheides erlöschen die Rechte des Mitgliedes. Zur Zahlung des Beitrages bleibt das Mitglied verpflichtet:

a) bei Austrittserklärung bis zum Ablauf des jeweiligen Geschäftsjahres
b) bei Ausschluß bis zur Rechtskraft der Entscheidung

§ 12

Der Verein erhebt von allen Mitgliedern Aufnahmegebühren und Beiträge.

Diese werden durch die Mitgliederversammlung festgesetzt und haben solange Gültigkeit, bis dieses Organ einen neuen Beschluß faßt.

Abteilungsversammlungen sind berechtigt, für die notwendigen Ausgaben zur Ausübung ihres Sportes, einen zusätzlichen Beitrag festzusetzen. Die Entscheidung bedarf der Zustimmung des Vorstandes

Die Beiträge sind am 1. April und 1. Okt. jeweils für das Halbjahr eines jeden Jahres zu leisten. Die Beitragszahlung erfolgt durch Bankeinzug. Ausnahmen bedürfen der Genehmigung des Vorstandes.

Bei Erwerb der Mitgliedschaft im laufenden Geschäftsjahr sind die Monatsbeiträge ab Eintrittsmonat fällig.

 

IV Vereinsorgane

§ 13

Organe des Vereins sind

a) Mitgliederversammlung
b) Vorstand
c) Jugendversammlung
d) Ehrenrat

A Mitgliederversammlung

§ 14

Bei der Mitgliederversammlung sind folgende Versammlungen zu unterscheiden:

a) Jahreshauptversammlung
b) Außerordentliche Versammlung

Die Jahreshauptversammlung findet jährlich zu Beginn des Geschäftsjahres statt. Sie ist unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von 10 Tagen durch schriftliche Einla­dung an die Mit­glieder einzuberufen. Näheres regelt die Geschäftsordnung.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig.

Eine außerordentliche Versammlung kann vom Vorstand einberufen werden. Dieser ist in­nerhalb von sechs Wochen dazu verpflichtet, wenn mindestens 5 v. H. der Mitglieder diese unter Angabe von Gründen bei ihm schriftlich beantragen. Die Einberufung er­folgt in der glei­chen Form wie bei einer Jahreshauptversammlung.

Schriftliche und begründete Anträge zur Mitgliederversammlung können vom Vorstand, der Vereinsjugend oder den Mitgliedern gestellt wer­den. Diese müssen mindestens sechs Wo­chen vor der Versammlung dem Vorstand zugegan­gen sein.

B Vorstand

§ 15

Aufgaben des Vorstandes des Vereins sind

a) die Verwaltung
b) seine Vertretung nach innen und außen
c) Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
d) Einhaltung der Satzung des Vereins sowie die der Fachverbände
e) Schaffung von Sportangeboten
f) Gründung von Abteilungen

Der Vorstand soll aus den nachstehend genannten Mitgliedern bestehen:

a) Vorsitzender
b) Schatzmeister
c) Organisationsleiter
d) Fachwart Wettkampfsport
e) Fachwart Breitensport Wasser
f) Fachwart Breitensport Trocken
g) Fachwart Öffentlichkeitsarbeit
h) Fachwart aussersportliche Veranstaltungen
i) 1. Vorsitzenden der Vereinsjugend

Weibliche Vorstandsmitglieder führen die Bezeichnung ihres Amtes in weiblicher Form.

§ 16

Vorstand im Sinne des § 26 BGB und geschäftsführender Vorstand ist der Vorsitzende, der Schatzmeister und der Organisationsleiter.

Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt 2 Jahre.

Die Ergänzungswahlen zu § 15 a) und § 15 c) erfolgen in ungeraden und zu § 15 b) in geraden Kalenderjahren.

§ 17

Die Amtsdauer der übrigen Mitglieder des Vorstandes beträgt 1 Jahr. Für die Wahl des 1. Vorsitzenden der Vereinsjugend gelten die Bestimmungen der Jugendordnung.

Der Vorstand bleibt bis zur Amtsübernahme durch den neuen Vorstand im Amt. Abwe­sende können gewählt werden, wenn sie ihre Bereitschaft zur Übernahme des Amtes schriftlich er­klärt haben.

Der Vorstand ist ermächtigt, beim vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes eine kommissarische Besetzung des verwaisten Amtes bis zur nächsten Mitgliederver­sammlung vorzunehmen. Das gleiche gilt, wenn auf der Jahreshauptversammlung ein Amt nicht besetzt wurde.

Der Ehrenvorsitzende und der 2. Vorsitzende der Vereinsjugend gehören dem Vor­stand mit beratender Stimme an.

Vorstandsmitglieder sind berechtigt, an allen Sitzungen der Abteilungen und Fachaus­schüsse teilzunehmen.

Sitzungen des Vorstandes haben quartalsweise stattzufinden.

§ 18

Der Vorsitzende vertritt den Verein nach innen und nach außen, regelt das Verhältnis der Mitglieder untereinander und zum Verein, beruft Vorstandssitzungen ein, leitet die Versamm­lungen und hat die Aufsicht über die gesamte Geschäftsführung des Vorstan­des. Er hat für die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und Einhaltung der Satzung zu sorgen. Er hat Sitz und Stimme in allen Gremien des Vereins.

Der Vorsitzende ist allein vertretungsberechtigt, im übrigen vertreten jeweils 2 Vor­stands­mitglieder gemeinsam, wovon eines Vorstand im Sinne des § 16 sein muß.

Der Schatzmeister verwaltet die Kassengeschäfte und sorgt für die Einziehung der Bei­träge. Alle Zahlungen dürfen nur auf Anweisung und mit Genehmigung des geschäfts­führenden Vorstandes geleitet werden. Er ist für den Bestand und die gesicherte Anlage des Vereins­vermögens zuständig. Er hat durch entsprechende Aufzeichnungen die Kas­sengeschäfte des Vereins nachzuweisen und die entsprechenden Erklärungen abzugeben.

Der Organisationsleiter ist für die Verwaltung des Vereins zuständig. Insbesondere hat er da­für Sorge zu tragen, daß ein reibungsloser Ablauf der laufenden Geschäfte gewähr­leistet ist. Er führt die Mitgliederliste.

Die Fachwarte leiten den für ihren Aufgabenbereich zuständigen Ausschuß. Sie bereiten die Beschlüsse des Vorstandes zum jeweiligen Fachbereich vor.

§ 19

Die einzelnen Fachausschüsse setzen sich aus den Vertretern der einzelnen Abteilungen zu­sammen. Die Fachausschüsse tagen nach Bedarf.

Außerordentliche Fachausschußsitzungen müssen einberufen werden, wenn 5 v. H. der Mitglieder dies schriftlich beantragen. Die Einladungsfristen der Mitgliederversamm­lung sind zu beachten.

§ 20

Von allen Versammlungen sind Aufzeichnungen zu fertigen, die den Mitgliedern des Vor­standes innerhalb von vier Wochen nach der Sitzung bekannt gemacht werden müs­sen.

Der Vorsitzende ist zu allen Versammlungen zu laden.

§ 21

Wenn und soweit es der Arbeitsanfall erfordert und die Mittel vorhanden sind, kann der Vor­stand zur Erledigung der ihm übertragenen Aufgaben hauptamtliche Mitarbeiter einsetzen. Die Verträge sind zeitlich zu begrenzen und dürfen die Amtsdauer des Vorsit­zenden nicht überschreiten.

§ 22

Mindestens einmal im Jahr ist eine Abteilungsversamm­lung einzuberufen. Zu laden sind die Mitglieder der jeweiligen Abteilung und die hierfür zu­ständigen Übungsleiter. Es gelten die Bestimmungen der Mitgliederversammlung.

Jeder Abteilung wählt einen Abteilungssprecher und den Stellvertreter. Der Abteilungs­sprecher bzw. der Vertreter ist Mitglied im zuständigen Fachaus­schuß.

 

V Ehrenrat

§ 23

Der Ehrenrat besteht aus dem Obmann und zwei Beisitzern, sowie zwei Ersatzmitgliedern. Sie werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Vorstandsmitglieder sind nicht wählbar.

Die Mitgliederversammlung wählt den Ehrenrat alle 4 Jahre.

§ 24

Streitigkeiten und Verstöße aller Art sind auf Antrag - ausgenommen die rein sportlichen Vergehen - entsprechend den Rechtsordnungen der Fachverbände durch den Ehrenrat auf Antrag zu behandeln.

Bei sportlichen Verstößen einfacher Art verhängt die notwendige Strafen der Fachwart, schwere Strafen der geschäftsführende Vorstand.

 

VI Kassenprüfer

§ 25

Die Mitgliederversammlung wählt mindestens zwei Kassenprüfer.

Diese prüfen die Kasse mindestens einmal jährlich und erstatten der Mit­glieder­ver­sammlung den Prüfbericht. Wiederwahl ist einmal zulässig.

 

VI Satzungsänderung

§ 26

Satzungsänderungen können lediglich von einer Mitgliederversammlung mit Zweidrit­tel­mehrheit der erschienen Mitglieder beschlossen werden.

 

VII Auflösung des Vereins

§ 27

Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine zu diesem Zweck einberufene Mitglie­derver­sammlung erfolgen.

§ 28

Ein Beschluß über die Auflösung bedarf einer Mehrheit von drei Vierteln der Anwesen­den.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermö­gen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den ge­meinsamen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverein Oer-Erkenschwick, zur Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege.