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Die Entwicklung des Schwimmverein Neptun Erkenschwick Der SV
Neptun Erkenschwick ist in Oer-Erkenschwick der einzige Schwimmverein. Mit
insgesamt 930 Mitgliedern (Stand 5. November 2007) ist er der zweitgrößte
Sportverein dieser Stadt. Gegründet wurde er am 15. Januar 1933 und hatte
sich damals zur Aufgabe gesetzt, den Schwimmsport in der
Bergarbeitergemeinde zu fördern. Der Ehrenvorsitzende Sigismund Nowak
(…)
gehörte damals zu den Gründungsmitgliedern und hat die Geschicke des
Vereins lange Zeit geleitet. In den
ersten Jahrzehnten beschränkte sich das Angebot auf die Sportarten Schwimmen,
Wasserball, ‘Reigen‘ (Synchronschwimmen) und sogar
Kunstspringen, wodurch der Verein durch seine sechsmalige Deutsche
Meisterin Olga Eckstein (…)
bundesweite Anerkennung erlangte. Dieses Ansehen war hauptsächlich
dadurch möglich geworden, weil die Stadt Oer-Erkenschwick als eine der
ersten Städte in der Umgebung ein eigenes Hallenbad erbaute, welches
schon1930 eröffnet wurde. In Sachen
‚Baden unter freiem Himmel‘ war die Gemeinde ebenfalls ein Vorreiter.
Die Freizeitstätte „Stimbergpark“ wurde bereits im Jahre1969
eingeweiht. In der Anfangszeit des Freibades kamen an heißen Sommertagen
bis zu 40.000 Besucher aus dem gesamten Ruhrgebiet. Die Freizeitstätte
„Stimbergpark“ war in den zurückliegenden Jahren Austragungsort
verschiedener Großveranstaltungen, wie z. B. den Deutschen
Meisterschaften im Turmspringen im Jahre 1970, den Westdeutschen
Meisterschaften im Springen und Schwimmen und auch mehrerer
Bezirksmeisterschaften im Schwimmen,
vieler Wasserballturniere und auch Triathlonveranstaltungen. In der
heutigen Zeit hat sich das Bild des SV Neptun Erkenschwick verändert.
Zwar sind die ursprünglichen Abteilungen Schwimmen und
Wasserball
immer noch fester Bestandteil des Angebots (Springer und
Synchronschwimmerinnen gibt es leider nicht mehr), doch hat man den
Breitensport
ebenfalls integriert. Es
entstanden in den letzten Jahren viele neue Abteilungen, die einen starken
Mitgliederzuwachs zur Folge hatten. Die neuen Abteilungen haben, wie es
der Name Schwimmverein eigentlich vermuten lässt, nicht immer etwas mit
dem Wassersport zu tun. |